Der RS 700 ist das weltweit meistverkaufte Einhand-Skiff mit Trapez, Gennaker und Auslegern. Vor Allem aber ist es ein Boot, das unendlich viel Spaß macht! Die besten Informationen zum RS 700 gibts auf der Seite des Herstellers www.rssailing.com oder der britischen Klassenvereinigung www.rs-association.com
In Deutschland gibt es zur Zeit (2006) 12 RS 700s.
Viele von uns fahren Gebrauchtboote aus England anstatt sich ein neues Boot gekauft zu haben. Gute Gebrauchte sind bereits für unter 7.000 Euro zu haben. Dank Epoxy-Schaumsandwich und guter Verarbeitung werden diese Boote im Vergleich zur klassischgen GFK-Bauweise z.B. eines 470ers etc. nicht weich oder bekommen Haarrisse.
Sind 700er-Segler Profisegler oder Ausnahmemenschen? Nein! Natürlich setzt ein Einhand-Skiff eine gewisse Beweglichkeit, Geschick und Koordinationsvermögen voraus. Und in England gibt es sehr viele 700er-Segler, die vorher in anderen Klassen Meistertitel gewoonnen haben. Aber es gibt genauso den 50 oder 55-jährigen Familienvater, der aus der H-Jolle oder dem Laser auf so ein Boot umsteigt und damit enorm viel Spaß hat!
Wir werden immer wieder gefragt, was die größten Unterschgiede zwischen dem MustoSkiff und denm 700er sind. Nun, rein rechnerisch ist der 700er schneller, jedenfalls wenn man einen Blick auf die britischen Yardstickzahlen (2005 und 2006) wirft. In Wirklichkeit ist aber dasjenige Boot schneller, auf dem der bessere Segler sitzt.
Vollkommen unbestritten ist jedenfalls das der RS 700 deutlich einfacher zu beherrschen ist als das MustoSkiff. Und das liegt an der größeren Länge mit mehr Volumen im Bug, and en anstellbaren Steckschwert, dem nicht voll durchgelatteten Gross und besonders natürlich an dem Einhand-System zum setzen und bergen des Gennakers.